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Katholische Kirche St. Silvester

Geschichte
 
Bis zum Ende des 15. Jahrhundert war Sumpfohren eine Filiale der Pfarreien Bräunlingen bzw. Donaueschingen und bekam 1493 einen eigenen Kaplan sowie eine eigene Kaplanei gestiftet. 1684 wurde Sumpfohren schließlich zur selbstständigen Pfarrei erhoben und wurde somit von Donaueschingen unabhängig. Der letzte ortseigene Pfarrer wirkte bis 1923. Von dieser Zeit bis 2006 wurden Neudingen und Sumpfohren von einem gemeinsamen Pfarrer seelsorgerisch versorgt. Seit dem 1. September 2006 ist Sumpfohren ein Teil der Seelsorgeeinheit Hüfingen.
 
Pfarrkirche
 
Urkundlich überliefert ist, dass schon im Jahr 1493 eine kleinere Kirche und der heutige quadratische Turm in Sumpfohren standen. Die Pfarrkirche hat seit dieser Zeit die heilige Agatha und den heiligen Silvester als Kirchenpatron. Eine Turmuhr ist seit dem Jahr 1821 im Kirchturm eingebaut. Seit dem Jahr 1843 gibt es auch eine Orgel. Die Pfarrkirche wurde 1952- 54 erweitert. Die Weihe des jetzigen Altars geschah 1973 durch Weihbischof Gnädiger. Der stattliche Turm stammt aus dem Mittelalter. Er ist viereckig, hat gewaltige Mauern mit schiesschartenähnlichen Durchbrüchen und diente in unruhigen Zeiten als Zufluchtsort. Fidelis Ruf, der von 1904 bis 1920 Sumpfohrener Messner war, spendete der Pfarrgemeinde eine vierte Glocke und errichtete einen bekannten Altar. Für seine Dienste wurde er zum Ehrenbürger Sumpfohrens ernannt.
 
Kirchenfest
 
Das Patrozinium der Pfarrgemeinde ist dem Hl. Silvester gewidmet und wird am 31. Dezember gefeiert. Seit 1759 wird am 2. Sonntag im Juli das Bruderschaftsfest „Von der Todesangst Christi“ gefeiert.